Einsteins EJASE-Modell als Ausgangspunkt physikdidaktischer Forschungsfragen

Eduard Krause

Abstract


Die Physik ist zweifelsohne eine empirische Wissenschaft. Dennoch haben viele Begriffe der Physik keine direkte empirische Referenz und auch die mathematische Struktur der Physik spricht dafür, dass Physik ein menschengemachtes Theoriegebäude ist, das in vielen Aspekten von Konventionen lebt. Der Ambivalenz der Physik zwischen Theorie und Empirie muss auch die Physikdidaktik Rechnung tragen, wenn sie sich mit Fragen zu Begriffsbildungsprozessen im Physikunterricht, zur Rolle der Mathematik in der Physik oder zur erkenntnistheoretischen Bedeutung des Experiments beschäftigt.

Im vorliegenden Artikel wird das EJASE-Modell Einsteins vorgestellt, welches zum Ziel hat die Theoriebildungsprozesse im Spannungsfeld zwischen Theorie und Empirie zu beschreiben. Aus diesem Modell sollen mögliche Forschungsansätze für die Physikdidaktik abgeleitet und zur Diskussion gestellt werden.


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