Kumulatives Lehren und Lernen durch kognitiv aktivierende Aufgaben

Thomas Rubitzko, Matthias Laukenmann, Erich Starauschek

Abstract


Studierende des Lehramtes sollten schon an der Hochschule die Anwendung physikalischer Grundkonzepte
anhand schulnaher Kontexte kumulativ lernen, um diese später in Unterrichtssituationen
sicher einzusetzen. Dabei geht es nicht zuletzt darum, eigene physikbezogene Alltagskonzepte zu
erkennen, zu überwinden und diese später auch bei Schülerinnen und Schülern zu diagnostizieren.
Hierzu wurden kognitiv aktivierende Aufgaben erstellt, die auf die zentralen Konzepte der Mechanik
fokussieren. Bei den Aufgaben, die zum Üben, aber vor allem zum Aufbau von Konzepten genutzt
wurden, wurde unter anderem darauf geachtet, dass sie eher durch Argumentieren als durch Rechnen
zu lösen sind. Solche Aufgaben kamen verteilt über drei Semester in unterschiedlicher methodischer
Einkleidung nicht nur in der Mechanikvorlesung mit integrierter Übung, sondern auch in einer Experimentalübung
zur Schulphysik und in der Elektrodynamikvorlesung zum Einsatz.

Schlagworte


Mechanik; Aufgaben; kognitve Aktivierung; kumulatives Lehren und Lernen

Volltext:

Beitrag DD 23.01


© 2010-2019 Internetzeitschrift: PhyDid B - Didaktik der Physik - Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung (ISSN 2191-379X) - Einstiegsseite