Interesse an Physik - in Salzburgs Neuen Mittelschulen

Markus Herbst, Marcus Georg Hochwarter, Alexander Strahl

Abstract


Interesse stellt einen der entscheidenden Prädiktoren für den Erfolg in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) dar, welche in den letzten Jahren vermehrt versucht wurden zu fördern, dar. Doch wie ist das aktuelle Interesse von Schülerinnen und Schülern an Physik?

In dieser Teilstudie wurden an vier Neuen Mittelschulen in Salzburg (Österreich) 301 Schülerinnen und Schüler (n=151, n=155; 7. und 8. Schulstufe) befragt und folgende Bereiche erhoben: Interesse an Physik, Tätigkeiten im Physikunterricht, Experimente im Physikunterricht, Interesse an verschiedenen Unterrichtsfächern, Physik in den Medien, Selbsteinschätzung und Einflussfaktoren im Unterrichtsfach Physik, Berufswunsch, Relevanz des Physikunterrichts und Genderthematik in den Naturwissenschaften.

Die Ergebnisse dieser Studie korrelieren in vielen Punkten mit der Pilotstudie des Vorjahres und erweitern diese um einige Ergebnisse.  So konnte unter anderem bestätigt werden, dass vor allem handwerklich-aktive Tätigkeiten das Interesse fördern, wohingegen physikalisch-wissenschaftliche Tätigkeiten weniger beliebt sind. Es zeigt sich, dass es von der 7. bis zur 8. Schulstufe zu einem allgemeinen Rückgang des Interesses kommt, wobei Schüler ein größeres Interesse an den MINT-Fächern zeigen als Schülerinnen. Die hohe Beliebtheit des Unterrichtsfaches aus dem Vorjahr konnte jedoch nicht erneut erreicht werden.

Schlagworte


Interesse; Gender; Unterrichtsfächerbeliebtheit; Tätigkeiten im Unterricht

Volltext:

Beitrag DD 02.32


© 2010-2018 Internetzeitschrift: PhyDid B - Didaktik der Physik - Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung (ISSN 2191-379X) - Einstiegsseite