Integrativer Einsatz realer und interaktiver digitaler Repräsentationen in der Physik

Daniel Laumann

Abstract


Die Wissensvermittlung in der Physik befindet sich im Spannungsfeld zwischen der Berücksichtigung realer Experimente und Phänomene sowie dem nutzbringenden Einsatz digitaler Medien. Das Projekt Real:Digital – die Integration zweier Welten (nf. Real:Digital) untersucht das Potential der integrativen Nutzung dieser zunächst isoliert erscheinenden Repräsentationsformen. Der Beitrag beschreibt die theoretische Grundlage des Projektes und verdeutlicht das Potential anhand eines Best Practice-Beispiels. Eine grundlegende Theorie zur Nutzung multipler Repräsentationsformen stellt die Cognitive Theory of Multimedia Learning (nf. CTML) dar. Diese Theorie beschreibt kognitive Lehr-Lernprozesse im Kontext multipler Repräsentationen. Aufgrund der ausschließlichen Berücksichtigung von Sprache und Visualisierungen innerhalb der aus den Bildungswissenschaften stammenden CTML, lässt sich jedoch kein unmittelbarer Bezug zu realen Repräsentationen als naturwissenschaftsspezifischer Medienform herstellen. Der Beitrag beschreibt diesbezüglich die Entwicklung einer Erweiterung der CTML. Die Anwendung der erweiterten Theorie wird dann in Form des Best Practice-Beispiels Magnetismuswaage zur Demonstration dia- und paramagnetischer sowie elektrischer Stoffeigenschaften dargestellt.

Schlagworte


Multiple Repräsentationen, Multimedia, Experimente, Digitale Lehr-Lernmedien

Volltext:

Beitrag DD 15.03


© 2010-2018 Internetzeitschrift: PhyDid B - Didaktik der Physik - Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung (ISSN 2191-379X) - Einstiegsseite