Professionalisierung durch Praxisbezug im Lehr-Lern-Labor - Die Anwendung physikdidaktischer Kompetenzen im Lehr-Lern-Labor-Seminar

Susan Fried, Markus Elsholz, Thomas Trefzger

Abstract


Spätestens seit Makrinus 2012 ist bekannt, dass Art und Weise der Praxiserfahrungen im Lehramtsstudium einen erheblichen Einfluss auf ihren Mehrwert haben (Makrinus, 2013). Bereits seit 2009 bietet die Universität Würzburg im Rahmen des Mind-Centers (mathematisches-naturwissenschaftliches-informationstechnologisches Didaktikzentrum) zusätzliche Praxisphasen für ihre Lehramtsstudierenden an. Im Lehr-Lern-Labor können die Studierenden Experimentierstationen erstellen und deren Durchführung mit Schulklassen planen und umsetzen. Ziel des Lehr-Lern-Labors ist die eigenverantwortliche Auseinandersetzung der Studierenden mit bereits erworbenen fachlichen, fachdidaktischen und pädagogischen Wissen, um ihre professionellen Handlungskompetenzen zu schulen. Inwiefern die Studierenden dieses Angebot annehmen ist von großem Interesse, um gegebenenfalls das Konzept des Lehr-Lern-Labors anpassen zu können. Mit Hilfe von paper-pencil-Tests im pre-post-Design wird der Zuwachs an fachdidaktischem Wissen gemessen. Zusätzlich wird mit Logbücher erfasst, auf welches Wissen die Studierenden zurückgreifen, um ihre Aufgaben im Lehr-Lern-Labor zu erfüllen. Dadurch soll die Frage geklärt werden, wie intensiv diese Form der Praxiserfahrung durch die Studierenden genutzt wird.


Schlagworte


Physikdidaktisches Wissen; Lehr-Lern-Labor

Volltext:

Beitrag DD 06.04


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