Smartphone Physics: Neue Experimente und Fragestellungen rund um das Messwerterfassungssystem Smartphone

Patrik Vogt, Lutz Kasper, Andreas Müller

Abstract


In den letzten Jahren wurde in mehreren Beiträgen dargestellt, wie Smartphones und Tablet-Computer als Messwerteerfassungssysteme im Physikunterricht der Sekundarstufen 1 und 2 eingesetzt werden können (z. B. [1]-[5]). Möglich wird dies durch eine Vielzahl standardmäßigig verbauter Sensoren (insb. Kraftsensoren, Gyroskop, Mikrofon, GPS-Empfänger, CCD-Chip und Riesenmagnetowiderstände), welche mit geeigneten und zumeist kostenfreien Apps ausgelesen werden können. In den bisherigen Publikationen wurden vorwiegend Laborexperimente beschrieben, wobei ein entscheidender fachdidaktischer Mehrwert des Messmittels „Smartphone“ zumeist unberücksichtigt blieb, nämlich die starke Verbreitung der Geräte im Alltag der Schüler und deren Mobilität; wo Lernenden früher lediglich eine Stoppuhr und ein Zollstock zur Verfügung stand, verfügen sie heute über ein vollständiges Messwerterfassungssystem, mit Sensoren, dem Interface und der Auswerteelektronik in einem einzigen Gerät in der Größe einer Zigarettenschachtel. Mit dem Messmittel „Smartphone“ können deshalb verstärkt auch experimentelle Inhalte in Hausaufgaben erarbeitet oder vertieft sowie Alltagskontexte experimentell erschlossen werden. Der vorliegende Artikel legt den Fokus insb. auf diesen Aspekt und schließt mit der Vorstellung und Diskussion von Forschungsfragen rund um das Thema "Physics2Go!" ab.

Schlagworte


Smartphone Physics; Neue Medien; Smartphone-Experimente; Beschleunigungssensoren

Volltext:

Beitrag DD 08.03


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