Vorstellungen zu weißem Licht

Claudia Haagen-Schützenhöfer, Sarah Langer, Ricarda Hiller, Anna Klingenböck, Christine Rohringer, Gregor Franz, Valentin Parzer, Patrick Ritt, Christian Steiner, Daniel Stifter

Abstract


 

Das Gelingen bzw. die Nachhaltigkeit von Lernprozessen hängt maßgeblich davon ab, ob es ge-lingt einen Konzeptwechsel von Alltagsvorstellungen zu physikalisch adäquaten Vorstellungen zu initiieren. Die Kenntnis der möglichen Ausgangskonzepte von Lernenden ist hierzu ein nicht zu unterschätzender Schlüssel. Im Bereich der Anfangsoptik stellt vor allem das Verständnis von Körperfarben eine große Herausforderung für Schülerinnen und Schüler dar. Selbst konventionel-ler Physikunterricht scheint die Vorstellung von Farbe als feste und unveränderliche Eigenschaft eines Körpers – ähnlich wie Masse – nicht zu beheben. Als eine der Lernhürden hat sich die unzu-reichende Konzeptualisierung von weißem Licht herausgestellt, die jedoch als Basis für das Ver-ständnis von Körperfarben unverzichtbar ist. Die Akzeptanz von weißem Licht als Zusammenset-zung von verschiedenen Spektralfarben ist die notwendige Voraussetzung damit Farbwahrneh-mung als Folge selektiver Reflexionsprozesse begriffen werden kann. Dieser Beitrag berichtet eine explorative Interviewbefragung von Probanden verschiedener Altersgruppen zu deren Vorstellun-gen bezüglich weißen Lichts.


Schlagworte


Schülervorstellungen

Volltext:

Beitrag DD 15.10


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