Bedingungen der Interessensentwicklung im Fach Physik

Jürgen Domjahn

Abstract


Die schulischen Interessen von Jugendlichen verändern sich im Laufe der Sekundarstufe I sehr stark. Dabei nimmt das Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern besonders stark ab. In der vorgestellten Studie wurden zwei Unterrichtsreihen auf der Grundlage eines Modells der Interessensgenese entwickelt und von ca. 750 Schülerinnen und Schülern in 33 Klassen am Ende der Sekundartstufe I über einen Zeitraum von 12 bis 24 Unterrichtsstunden durchgeführt. Die methodische Gestaltung und die Auswahl der Kontexte orientiert sich dabei an den Ergebnissen vorheriger Interessensstudien unter besonderer Berücksichtigung geschlechtsspezifischen Aspekte. Die über alle Schülerinnen und Schüler gemittelten Werte zeigen einen Zuwachs des Interesses, der jedoch eine hohe Varianz bezüglich der Schülerinnen und Schüler und der Schulklassen besitzt. Die Auswertung der pre/post Fragebogenerhebung weist einen starken Effekt des Vorinteresses nach.


Schlagworte


Gender, Interesse

Volltext:

Beitrag DD 14.04


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