Quanten-Computing und Geometrische Algebra

Martin Erik Horn, Paul Drechsel, Dietmar Hildenbrand

Abstract


Die Quantenmechanik zeigt ungewohnte und mitunter bizarre Phänomene, die auch in ihrer techni­schen Umsetzung dem Alltagsverständnis nur schwer zugänglich sind. Umso wichtiger ist es, den strukturellen Rahmen und die mathematische Sprache, in der diese neuen Phänomene eingeordnet und beschrieben werden, an Bekanntes anzulehnen.

In einer Herangehensweise, in der die mathematische Modellierung physikalischer Sachverhalte bereits in der klassischen Physik auf der Geometrischen Algebra aufbaut, kann die konzeptionelle Beschreibung der Quantenmechanik erleichtert werden, da die von David Hestenes didaktisch auf­bearbeitete Geometrische Algebra aufgrund ihrer inneren Struktur als inhärente Algebra der Quan­tenmechanik verstanden werden kann.

In diesem Beitrag wird gezeigt, wie mit Hilfe der Geometrischen Algebra das Quanten-Computing als ein typisches quantenmechanisches Phänomen beschrieben werden kann. Dabei steht nicht ein abstrakt statistischer Zugang im Zentrum dieses didaktischen Ansatzes, sondern die elementare Frage ’Was ist ein Zustand in der Quantenmechanik?’

 


Schlagworte


Quanten-Computing, Geometrische Algebra

Volltext:

Beitrag DD 15.35


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