Physik für Mädchen und Jungen? - Betrachtung des Genderaspekts in Physikschulbüchern

Alexander Strahl, Josephine Spillner, Silke Gralfs, Rainer Müller

Abstract


Im gesellschaftlichen Diskurs sind die Probleme des Nachwuchsmangels in den Naturwissenschaf-ten seit vielen Jahren Thema. Die Mädchen sind als Zielgruppe in den Fokus geraten, um dem Mangel entgegenzuwirken. Doch Willenserklärungen allein helfen nicht aus der Misere. Hierfür sind Veränderungen in der Schule von Nöten.

Interesse und Motivation sind lerntheoretisch elementare Aspekte, die zu erfolgreichem Wissens-zuwachs und zu nachhaltiger Schwerpunktsetzung führen. Wie aber werden in deutschen Physik-büchern die Lebenswelten und Interessen beider Geschlechter berücksichtigt? Findet hier eine ausgewogene Ansprache und Identifizierung für alle statt? Oder ist die Aussage: „Insbesondere ist der Physikunterricht männlich und westlich-weiß“ [1] auch für die Schulbücher gültig? Um zu überprüfen, ob dies in Physikbüchern der Fall ist, wurden sieben Schulbücher einer Reihe über ihre zeitliche Entwicklung (von 1957 bis 2010) untersucht.


Schlagworte


Physikschulbuchforschung

Volltext:

Beitrag DD 12.01


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