Science Center im Spannungsfeld zwischen Wissensvermittlung und Freizeitspaß

Gabriele Kubacki, Markus Elsholz, Thomas Trefzger

Abstract


Außerschulische Bildungseinrichtungen wollen oftmals Lernumgebung bieten, in welchen das selbständige Experimentieren der Lernenden im Vordergrund steht. Ein Vertreter dieser Richtung sind Science Center. Die Grundidee eines solchen ist es, naturwissenschaftliche Inhalte spielerisch erlebbar zu machen. Auf anschauliche Weise sollen naturwissenschaftliche Phänomene Jung und Alt näher gebracht werden. Die Besucher sollen selbstständig an den unterschiedlichsten Exponaten experimentieren und so Interesse und Neugier an den Naturwissenschaften entwickeln. Wichtig ist hierbei, dass die Exponate leicht zu bedienen und auch verständlich, also möglichst eigenerklärend, sind.

In dieser Studie wurden in mehreren Science Centern im deutschsprachigen Raum Besuchereinschätzungen mit Fragebögen und Interviews erhoben um herauszufinden, wie Exponatdesign und Textkonzept auf die Besucher wirken, ob und inwieweit die Begleittexte gelesen werden und zum Verständnis der Phänomene beitragen, und was sich Besucher von ihrem Aufenthalt in einem Science Center erhoffen.

Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Konzeption eines Exponates für die Lehr-Lern-Labore des Didaktikzentrums M!ND der Universität Würzburg einfließen.


Schlagworte


Außerschulische Bildungseinrichtungen, Science Center

Volltext:

Beitrag DD 15.11


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