Schüler- und Lehrerexperimente im Optikeingangsunterricht an Gymnasien

Jan Winkelmann

Abstract


Das in diesem Artikel vorgestellte Forschungsprojekt geht für den Physikunterricht der Frage nach, ob Unterschiede im Hinblick auf den Fachwissenszuwachs bei Schülerinnen und Schülern nachweisbar sind, wenn von diesen entweder Schülerexperimente durchgeführt werden oder Lehrerexperimente beobachtet werden. Mit ihrem physikalischen Inhalt fokussiert die Studie auf den Eingangsoptikunterricht der 7. Klasse an Gymnasien. Die untersuchten Experimente dieser Schulphase haben im überwiegenden Maße die Funktion, Phänomene darzustellen oder physikalische Konzepte zu veranschaulichen. Geprüft werden soll, ob das Schülerexperiment im üblichen Physikunterricht zu den oft erhofften Vorteilen im Fachwissenszuwachs führt. Da die Vermutung besteht,
dass nicht die eine oder andere Methode per se besser ist, wird der Wissenszuwachs mittels Aufgaben unterschiedlicher Komplexität (die sich grob in Fakten-, Zusammenhangs- und konzeptuelles Wissen unterscheidet) gemessen und überprüft, ob sich unterschiedlich stark ausgeprägtes Wissen auf den Komplexitätsstufen durch die Unterrichtsmethode erklären lässt. Für die verschiedenen Inhaltsbereiche – in unserem Fall die geometrische Optik – gibt es nicht das
Schülerexperiment oder das Lehrerexperiment an sich. Der Entscheidung für eine Verwendung ausgesuchter Experimente und deren Umsetzung als Schüler- oder Lehrerexperiment in der Studie liegen vier Kriterien zu Grunde. Neben der Vorstellung des Studiendesigns wird das Ergebnis dieses Entscheidungsprozesses im Artikel dargelegt.

Schlagworte


Schülerexperimente, Lehrerexperimente,

Volltext:

Beitrag DD 22.03


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