Brauchen Studierende der Biologie ein Physikpraktikum?

Frauke Kissmann, Rainer Müller, Dieter Schumacher, Heike Theyßen

Abstract


Ziel des aus Studienbeitragsmitteln finanzierten Projekts des Instituts für Fachdidaktik der Naturwissenschaften (IFdN) an der TU Braunschweig ist die Gestaltung eines adressatenspezifischen Praktikums, welches den physikalischen Bezug zur Biologie transparent macht und dadurch den Studierenden die Relevanz der physikalischen Grundlagen für ihr Hauptfach verdeutlicht. Durch eine kleinschrittige Anleitung erfahren die Studierenden ein Kompetenzerleben und arbeiten selbstständiger. Die Anleitung ist in Teilaufgaben strukturiert, innerhalb derer die Komplexität sukzessiv gesteigert wird. Eine hauptfachbezogene Nachbereitung der physikalischen Grundlagen auf Basis der experimentellen Erfahrungen rundet das Konzept ab.

An der TU Braunschweig wurde im Rahmen einer zweistufigen Umfrage unter Studierenden der Biologie und Dozentinnen und Dozenten der Biologie sowie der Physik eine fachliche Klärung durchgeführt und dabei Ziele, Schwerpunkte und Organisation des Praktikums hinterfragt. Die erste Befragung umfasste einen Fragebogen mit offenen Fragen zu Funktion, Zielen und inhaltlichen Schwerpunkten. Nach einer Kategorisierung der Ergebnisse wurden diese in einer zweiten Befragung hinsichtlich ihrer Wichtigkeit bewertet, wobei insbesondere die unterschiedliche Wahrnehmung der einzelnen Umfragegruppen im Vordergrund stand.


Volltext:

Beitrag DD 02.01


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