Selbstbestimmtes Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht – eine empirische Interventionsstudie

Anja Göhring

Abstract


Ziel der an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg durchgeführten Interventionsstudie war es, selbstbestimmtes Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe I zu fördern. Hierzu wurden zwei Unterrichtseinheiten (Elektrizitätslehre, Energie) entwickelt, die den Schülern gezielt das Erleben von Kompetenz, Autonomie und sozialer Eingebundenheit ermöglichen sollen. Das didaktisch-methodische Konzept umfasst offene und handlungsorientierte Unterrichtsformen, Schülerexperimente, differenzierte Problemlöseaufgaben sowie verschiedene kooperative Lernformen.

 

Die Studie folgt einem Treatment-Kontrollgruppen-Design. Zur Evaluation des Unterrichtsprojekts wurden fachliche Leistungstests, Fragebögen zu pädagogisch-psychologischen Konstrukten, Lehrerfeedbackbögen und Leitfadeninterviews eingesetzt. Umfangreiche Auswertungen haben ergeben, dass die Intervention vor allem in der Hauptschule mit positiven Effekten einher ging, in der Realschule jedoch weniger. Im Beitrag werden Ergebnisse aus verschiedenen Datensätzen präsentiert.


Schlagworte


Selbstbestimmtes Lernen, Edward L. Deci, Richard M. Ryan, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Physikdidaktik, Unterrichtskonzepte, Unterrichtsmethoden, Schule, Energie, Sekundarstufe I, Lehr-Lernforschung, Empirische Interventionsstudie, Motivation

Volltext:

Beitrag DD 08.01


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