Lern- und Problemlöseaufgaben in multimedialer Umgebung

Karsten Rincke, René Matzdorf

Abstract


Der Beitrag stellt die Konzeption eines Projekts vor, in dem die Eignung und Wirksamkeit von Aufgaben in multimedialen Lernumgebungen untersucht werden sollen. Die Aufgaben sind an Studierende der Physik (Lehramt, Bachelor, Nanostrukturwissenschaften) in ihren ersten beiden Fachsemestern gerichtet und werden unter Verwendung eigens hergestellter Simulationsprogramme gelöst. Die Aufgaben werden dabei zunächst in einer Eigenschaft systematisch variiert: Angelehnt u.a. an Wirth, Künsting, Leutner (2009) werden Lern- von Problemlöseaufgaben unterschieden. Während Aufgaben des ersten Typs auf direktem Wege eine Veränderung in der kognitiven Struktur des Bearbeitenden intendieren (merke dir, erkläre), zielen Aufgaben des zweiten Typs darauf, dass der Bearbeitende ein Problem löst, d.h. ausgehend von einem Ausgangszustand einen Zielzustand mit bestimmten Eigenschaften erzeugt. Hier findet die Veränderung zunächst in der (äußeren) Umwelt des Bearbeitenden statt; die Änderung seiner inneren kognitiven Struktur wird nicht explizit verlangt. Der Beitrag berichtet Erfahrungen aus einer Vorstudie und stellt Aufgaben und Programme beispielhaft vor.

Schlagworte


Lernwirksamkeit, Aufgaben, Multimedia

Volltext:

Beitrag DD 16.01


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