Farben im Spinnennetz - Ein Gegenstand der Alltagsphysik

Wilfried Suhr, Hans Joachim Schlichting

Abstract


Trifft das Sonnenlicht aus einer geeigneten Richtung auf ein Spinnennetz, dann funkeln die Spinnwebfäden in leuchtenden Farben. Sie lassen sich auf ähnliche Ursachen zurückführen, wie durch Beugung an dünnen Drähten entstehende Farben. An Spinnwebfäden mit darauf aufgereihten winzigen Klebtröpfchen, aus denen die Fangspirale in Radnetzen besteht, entstehen im Unterschied dazu weitaus komplexerer Interferenzmuster. Erkennbar werden diese Muster allerdings erst, wenn man nicht auf den Faden sondern auf die Lichtquelle fokussiert. Es wird dargestellt, wie sich experimentelle Befunde mit einer einfachen Modellrechnung nachstellen lassen.

Schlagworte


Interferenzfarben; Spinnennetz; Beugung

Volltext:

Beitrag DD 31.03


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