Vernetzung des physikalisch-naturwissenschaftlichen Unterrichtes und des Fachgebietes Astronomie im Schulbereich einer Region nach dem SchulPOOL-Prinzip

Jörn-Uwe Fischbach, Michael Winkhaus, Wolfgang Neuroth

Abstract


Das Fach Physik ist ebenso wie das Fach Chemie und wie das Fachgebiet Astronomie durch hohen Bedarf an Experimentieraufbauten gekennzeichnet, die häufig modernste und besonders im Klassensatz für das Schülerexperiment finanziell sehr aufwändige Geräte erfordern. Sind diese verfügbar, müssen sie der Lehrerschaft bekannt   gemacht und von ihr positiv evaluiert werden. Erst dann werden sie im Unterricht auch zur Anwendung kommen.

 

Wir haben für diese Schritte das SchulPOOL-Prinzip entwickelt und beschreiben es in dieser Arbeit. Dabei kooperieren Schulen in einer vorgegebenen Region und schaffen einen zentralen Experimentbereich an, den alle Partner gemeinsam nutzen. Wir berichten über unsere Erfahrungen für das Fach Physik bzw. Chemie. Mit einer innovativen Beobachtungsstation aus 6 gleichen, schülerbedienbaren Teleskopen auf dem Dach einer unserer Partnerschulen haben wir weiter dieses Prinzip auch auf den Bereich Astronomie erweitert. Nach der erfolgreichen Implementierung von SchulPOOL für den Wuppertaler Raum wurde nunmehr im Rhein-Kreis Neuss der erste Cluster aus Schulen gebildet, der selbstständig nach dem SchulPOOL-Prinzip Physikunterricht organisiert. Er kann damit eine Art Blaupause für weitere mögliche Ausgründungen liefern.


Schlagworte


Lehr- und Lernforschung; Schülerlabore; Vernetzung von Schulen

Volltext:

Beitrag DD 05.04


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